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Frauenpower in der Papierindustrie

Hamburger Containerboard setzt am Standort Pitten auf junge Frauen in der Produktion und im Office-Bereich

Den Herausforderungen der Corona-Krise zum Trotz hat sich Hamburger Containerboard dazu entschlossen, auch in diesem Jahr seine Nachwuchsmannschaft aufzustocken. Seit September 2020 verstärken deshalb sechs junge, engagierte Lehrlinge die Belegschaft am Standort Pitten. Mit Nadine Wieser (22) und Lisa Payrich (15) haben sich dabei zwei weitere junge Frauen für einen Berufseinstieg in der heimischen Industrie entschieden. Während Wieser ihre Lehre als Industriekauffrau antritt, wird Payrich in ihrer Ausbildung zur Papiertechnikerin vorwiegend in der Produktion an der Papiermaschine tätig sein wird. Damit komplettieren die beiden Damen das insgesamt 15-köpfige Lehrlingsteam am Standort Pitten.
„Es ist Aufgabe der gesamten Branche, verstärkt junge Frauen für eine Karriere in der Industrie zu begeistern und ihnen die Vorteile einer Ausbildung zu den Spitzenfachkräften von morgen näherzubringen. Wir freuen uns sehr, dass wir auch im Corona-Jahr 2020 unser Team um sechs motivierte Lehrlinge erweitern konnten“, erklärt Josef Krenn, Werksleiter am Standort Pitten. Bei der jungen Generation wirbt Hamburger vor allem mit „Green Jobs“. Denn in Kreislaufwirtschaft stellt das Unternehmen hochwertiges Verpackungsrohpapier ausschließlich aus recyceltem Altpapier her. Im vergangenen Jahr konnten fünf Mitarbeiter von Hamburger erfolgreich ihre Lehrzeit abschließen.
Ohne Kurzarbeit durch die Krise
Auch als krisenwichtiges Unternehmen blieb Hamburger Containerboard von den Auswirkungen der Corona-Krise nicht unberührt. Das Jahr war bisher von einem Rückgang der Absatzmengen, der Einführung strenger Hygienemaßnahmen sowie der kurzfristigen Umstellung auf Home-Office geprägt. Dennoch musste während der gesamten Krise keiner der aktuell 280 Mitarbeiter am Standort in Kurzarbeit geschickt werden. „Dass wir ohne Kurzarbeit und Effizienzverlust durch diese Krise gekommen sind, macht uns natürlich stolz. Ermöglicht wurde das nicht zuletzt durch den Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sämtliche Sicherheits- und Hygienemaßnahmen vom ersten Tag an mit größter Disziplin mitgetragen haben“, so Krenn.